
Southside 2008 – Mein Timetable
29. Mai 2008In wenigen Wochen ist es soweit: Nach meinem Einstand im Jahr 2006 geht es dieses Jahr wieder zum großen Open-Air-Festival Southside 2008 auf dem alten Militärflughafen bei Neuhausen ob Eck. Dieses Jahr fahren schönerweise haufenweise Freunde hin, d.h. es gibt viele Zelte zu besuchen, und hoffentlich auch unsere eigene kleine Zeltstadt.
Nachdem der Jürgen auf seinem Vakuumraum schon im März seine “Will-Ich-Sehen”-Liste aufgestellt hat, ziehe ich jetzt nach. Passend zur WM vor zwei Jahren, fallen diesmal EM-Spiele auf die Festivalzeit, d.h. man wird sich wieder zwischen Public-Viewing und Musik entscheiden müssen. Abgesehen davon und vom bereits veröffentlichten Timetable, liste ich hier einfach mal nach dem gleichen Schema wie der Jürgen meine Prioritäten-Liste auf. Was ich dann wirklich anschau, wird sich dann im Einzelnen noch rausstellen und wird im Southside-2008-Bericht dann im Nachhinein erzählt
- Priorität -1: “Wird aus Prinzip vermieden.”
Hab ich jetzt eigentlich niemanden direkt im Blick – außer dass wir vielleicht Sonntag-Abend auf den Zug müssen oder so
- Priorität 0: “Alles was hier nicht explizit erwähnt wird.”
Wird je nach Laune angesehen/angehört oder auch nicht. (Anmerkung von mir: außer Laune spielen da noch die Faktoren: Zeit, Hunger, Durst, Körperhygiene, Müdigkeit und “Ich-habe-mich-verlaufen” hinzu
)
- Priorität 1: “Ja, das wäre ganz nett mal zu hören.”
Radiohead: Auch wenn sie für manche wohl der Hauptgrund sind, überhaupt auf das Festival zu gehen – irgendwie haben sie bei mir noch nicht so das Interesse geweckt. Mein Hauptgrund hinzugehen wäre das “Ich war dabei!”-Gefühl – und die damit verbundene Vermeidung eines evtl. später auftretenden “Ich-habe-was-verpasst”-Gefühls.
Nada Surf: Die ersten beiden Alben fand (und finde) ich prima. Ab dann wandert ihr Stil so langsam in Gefilde, die mir nicht so behagt haben. Letztes Mal beim Southside hab ich mal ein bisschen zugehört – evtl. dieses Jahr wieder?
Enter Shikari: Trancecore? Die Musik ist etwas anstrengend – irgendwie aber auch interessant. Nachdem was ich so gelesen hab, sollen vor allem die Live-Shows sehr gut sein. Bin neugierig
Kaiser Chiefs: Gefallen mir immer noch ziemlich gut, auch wenn ich RubyRubyRuby beim besten Willen nich mehr hören kann. Aber “Every Day I Love You Less And Less” wäre Live doch mal ne Sache.
Beatsteaks: Zeitlich an prominenter Position gesetzt werd ich da schon mal vorbeischauen. Kenn das neueste Album leider (noch?) nicht. Gut? Schlecht?
Kettcar: Um mich von Shantel wieder auszuruhen? Aber nicht dass ich zu depressiv werde – wobei für “Balkon gegenüber” wäre es das sogar wert. Man kann sich ja danach wieder aufmuntern lassen
Tocotronic: Von denen hier z.b.? Naja, sind auch eher etwas nachdenklicher – aber Mein Ruin, ja, das würd ich mir schon gern anhören. Muss ja nicht die erste Reihe sein.
Panteón Rococó: Ska, Reggae und Salsa aus Argentinien. Tanzbar und gerade richtig für einen sonnigen Nachmittag. Da es sonst Ska-mäßig recht leer aussieht, auf jeden Fall verlockend. El Son!
Patrice: Von seinem ersten Album war ich damals hin und weg. Leider hab ich mich zu schnell satt gehört. Live hat er auf jeden Fall eine Chance verdient.
- Priorität 2: “Hier wirds kribbelig.”
Biffy Clyro: Könnte in die nächste Kategorie rutschen. Das Album “Puzzle” gefällt mir zur Zeit sehr, und “Living Is A Problem Because Everything Dies” würde ich schon gerne Live mitsingen!
Panic At The Disco: Das erste Album war genial tanzbar, das zweite nimmt’s eher gemächlich. Leider zwischen Biffy Clyro und Billy Talent eingeklemmt
Beim Bühnenwechsel mal ein Ohr hinwerfen
Deichkind: Auch wenn ich bis auf “Remmidemmi!” nicht gerade viel von ihnen kenne, glaub ich dass es sich für Bühnenshow und Stimmung auf jeden Fall lohnen würde.
Tegan and Sara: Parallel zu Deichkind – vielleicht halbe halbe? Ich kann mir nicht genau vorstellen, wie die Lieder live ‘rüberkommen. Will auf jeden Fall rein schnuppern.
The Chemical Brothers: Kann man eh nich’ pennen, wenn die noch spielen ^^ Ne, im Ernst, wenn meine Tanzbeine da noch können, werd ich sie schwingen (auch wenn ich ma wieder keine Lieder kenne)
- Priorität 3 “Was ich sehen werde, sollte sich keine Kontinentalplattenverschiebung ereignen” (Ja ich zitiere hier einfach mal Jürgen’s Prioritäten-Kriteria
)
Shantel & Bucovina Club Orkestar: Sehr tanzfreundliche Musik mit Ansteck-Faktor. Ich bin gespannt wie die sich auf dem Festival präsentieren und ob der Funken auf die Tanzbeine im Publikum überspringt.
Sigur Rós: Haben mich auf dem letzten Southside sehr fasziniert. Wie von einer anderen Welt (naja Island halt
). Befürchte dass durch die ganzen “Ich-sicher-mir-meinen-Platz”-Fans von Radiohead leider nicht ganz so eine relaxte Stimmung aufkommen wird, wie damals.
Maximo Park: Die konnte ich letztes Mal schon wegen Manu Chao nicht sehen. Diesmal hab ich Timetable-Mässig aber freie Bahn.
The Wombats: Haben leider nen schlechten Platz am Nachmittag, aber verpassen will ich sie trotzdem nicht. Finest Dance-Mukke, mit lustigen Texten und schönem Brit-Accent. “Kill the director!”
The Subways: Gleich nach den Wombats, kann man weitertanzen, wenns die Sonne und die Kondition zulassen. “Oh yeah!”
- Priorität 4 “Was ich sehen werde, egal ob sich Kontinentalplatten verschieben werden oder sich Legionen von nackten Amazonen mir in den Weg stellen werden”
Das war letztes mal Manu Chao und Muse – dieses Jahr muss ich zugeben, gibt es für mich keine so hochrangige Favoriten. Vielleicht gehe ich also lieber von nur einer dezimierten Kohorte nackter Amazonen aus
Billy Talent: Auch wenn ich mich eigentlich schon satt gehört habe an der Band, will ich sie dieses Mal nicht verpassen. Das letzte Mal hab ich sie erst danach richtig kennen gelernt und es im Nachhinein bereut nicht das ganze Konzert gesehen zu haben.
The Kooks: Nicht nur dass zu einer viel besseren Zeit spielen (00:30h in der Nacht statt 17h Nachmittags), nein, sie haben auch ein von mir als gut befundenes 2. Album im Gepäck. Wird bestimmt schön.
Razorlight: Haben zwei Alben die ich mir immer wieder gerne anhöre, angenehm zum mitsingen. Ein hervorragender Einstieg in die Festival-Nacht am Freitag.
Flogging Molly: Gleich im Anschluss an Razorlight: Tanzen, Abgehen, Pogen. Auch wenn es auf die Dauer glaube ich etwas eintönig ist – für eine Stunde Party sind sie hervorragend geeignet. Vor allem weil man danach bei Sigur Rós, Radiohead und den Kooks ausspannen kann
So das war’s von meiner Seite. Was würdet ihr sehen wollen? Einen Zeitplan mit allen Bands für das Southside 2008 findet ihr hier: Southside 2008 Bandliste /Timetable.
Gehört: Biffy Clyro – A Whole Child Ago (Puzzle)








Ein interessanter Beitrag. Dann wünsche ich viel Spaß!
danke, danke
Hah, das berühmte Wolkenspiel zitiert meine Southside Kategorien
Hach, ich freu mich schon wie ein Schneekönig (ein Sonnen resistenter Schneekönig). Momentan bin ich grad wirklich in der Tage-Zähl-Phase.
Kommt von deiner Seite eigentlich noch jemand mit den du kennst (also außer der Herzensdame) ?
ja, Marcus, Thomas & Andi – außerdem noch mein Cousin aus Erlangen
[...] — Wolkenspiel Hat bisher seine Prioritätenliste verfasst, was er in Abhängigkeit von einsetzenden Kontinentalplattenverschiebungen sehen [...]
[...] mal bei andisblog vorbei, der die Southside-Beiträge aus der Blogosspähre sammelt, oder lest euch mein persönliches Timetable von letzter Woche [...]
[...] noch nicht genug hat schaut hier hin: Mein Timetable, Andis gesammeltes SoSi-Blog-Wissen, Southside [...]